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Wirkung gegen Karies

Xylit ist nicht nur zahnschonend, sondern schützt auch wirksam vor Karies und Parondontitis (bakteriell bedingte Zahnfleischinfektion). Das Kariesbakterium Streptococccus mutans kann Xylit zwar aufnehmen, jedoch nicht abbauen. Im Gegenteil, die Bakterien reichern das Xylit an, werden dadurch geschwächt und können sich nicht mehr bewegen. Somit wirkt Xylit nicht kariogen. Die Mikroben können sich nicht mehr an die Zähne heften und ihre Anzahl im Mund sinkt. Das Ergebnis sind kräftigere, gesündere Zähne, weniger Karies und eine verbesserte Mundhygiene.

Xylit ist ein sogenannter Vier-Kohlenstoff-Zucker, das heisst, es wirkt antimikrobiell und hemmt auf diese Weise das Bakterienwachstum. Während herkömmlicher Zucker säurebildend ist, erhöht Xylit den basischen Wert.

Diese Besonderheit der antikariogenen Wirkung von Xylit wurde in verschiedenen klinischen Studien nachgewiesen. Dabei wurde eine Kariesreduktion von über 85% beim Einsatz von Xylit ermittelt.

Die Forscher der finnischen Universität in Turku führten Anfangs der 1970er Jahre zwei Zuckerstudien durch, die mittlerweile unter dem Namen Turku-Zuckerstudien weltbekannt geworden sind. Eine Gruppe der Versuchspersonen ersetzte gewöhnlichen Haushaltszucker in sämtlichen Lebensmitteln mit Fruchtzucker, eine zweite Gruppe nahm statt Zucker Xylit und die dritte, das war die Kontrollgruppe, hat normale zuckerhaltige Kost gegessen.

Nach zwei Jahren untersuchte man die Zähne der Versuchspersonen und stellte fest, dass die Fruchtzuckergruppe zwar immerhin fast 30% weniger Karies hatte als die Zuckergruppe. Die Xylit-Gruppe jedoch hatte im Vergleich zur Zuckergruppe 85% weniger Karies. Konkret hiess das: Während die Zuckergruppe durchschnittlich über 7,2 und die Fruchtzuckergruppe über 3,8 kariöse Zähne mehr als zuvor verfügte, begeisterte die Xylit-Gruppe  mit 0,0 neuer kariöser Zähne.
Man stellte dabei jedoch nicht nur fest, dass Xylit neue Karies verhindern konnte, sondern dass sich in Anwesenheit von Xylit sogar bereits vorhandene kariöse Zähne erholten.
Ein weiterer positiver Effekt wurde festgestellt: die Xylitgruppe hatte um 50% weniger Plaque, also Zahnbelag, als die Zuckergruppe. Ein zusätzliches Fazit dieser Studie war, dass bereits relativ kleine Mengen an Xylit zum Schutz der Zähne ausreichen.
Auch die Stiftung für Klinische Forschung zur Förderung der oralen Gesundheit an der Universität in Bern hat in verschiedenen Studien die positive Wirkung und eine starke Reduktion von Karies durch Xylit bestätigt.

Finden Sie hier den Link zur Präsentation der Stiftung für Klinische Forschung zur Förderung der oralen Gesundheit in CH-Bern (SFK)

Die Studie in Bern zeigte u.a. auch Folgendes: Kaut eine werdende Mutter während der Schwangerschaft oder noch besser schon vorher, täglich 6 mit Xylit gesüsste Kaugummis, so ist das Kind bis zu seinem 5. Lebensjahr praktisch zu 100% kariesfrei.